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Jazzemble 2010

Frohes Neues !!!Auch dieses Jahr wird der Sommerkurs “Jazzemble” in der Akademie Remscheid stattfinden.Wer Lust auf eine intensive Woche voller Musik hat, sollte sich unbedingt anmelden.

Letzter Block für 2009.

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Letzte Woche hatte ich eine kleine Premiere mit meinem Soloprogramm “Bass & Blogs”.Dort gab es die erste Lesung meines neuen Textes vorab. Wer nicht da war, und das waren die meisten :-), kann das Werk nun  prüfen. Und zwar HIER…

Dieses Jahr…

…ist es etwas schwierig mit der regelmäßigen Pflege diese Seite.Termine, Termine…mea culpa…Asche auf mein Haupt.Ich verspreche hiermit, zur Weihnachtszeit einen ordentlichen Jahresrückblick anzufertigen.Bleibt nur, auf die anstehenden Konzerte mit Lemke-Nendza-Hillmann hinzuweisen, welche uns quer durch die Republik führen. Außerdem kann ich hier berichten, das wir recht zügig mit den Arbeiten für unser drittes Album vorankommen. Diese Woche wird die Musik geschnitten und wir machen Portraits für das Cover. Und Ende November beginnt dann der Mix.Und dann ist am 10.12 im Kölner Loft die Premiere meines Solo-Programmes “Bass & Blogs”. Vor einem Jahr hatte ich ja anlässlich meines Geburtstagskonzertes zwei meiner Texte für den Blog der Zeitschrift Jazzthing vorgelesen. Nach dieser Prüfung werde ich nun abwechselnd verschiedene Texte und bassistische Kleinode vortragen. Mehr HIER! 

Kölner Musiknacht

Derzeit steht die Vorbereitung der dritten CD von Lemke-Nendza-Hillmann im Mittelpunkt. Wir werden 14 neue Titel aufnehmen und so ist intensives gemeinsames und auch einsames Üben wesentlicher Lebensinhalt. Es werden Zoltan Lantos an der Violine und Mark Bassey an der Posaune unsere Gäste sein. Zunächst ist das Kölner Loft für 4 Tage unser bewährtes Studio. Dieser Teil der Session wird dann am 19.9 abgeschlossen mit einem Konzert auf der Kölner Musiknacht.

logo2009_200px.jpegAm 20.9 spielt das Trio dann im Rahmen des Viersener Jazzfestivals mit Christoph Hillmanns Grundschul-Kinderprojekt “Jazz - A melting pot”, um im direkten Anschluss zwei weitere Tage im Kölner Topaz-Studio zu verbringen.Mal schauen, ob wir nach dieser intensiven Woche noch miteinander sprechen… 

Es blogt kubanisch…

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Ein neuer Blogthing-Text ist on-line und handelt diesmal von kubanischen Reiseimpressionen.Besucher meiner Konzerte werden die Geschichten teilweise wieder erkennen.  

Willkommen auf….

…der Baustelle. In den nächsten Woche werde ich versuchen, meinen Blog wieder etwas “homepage-artiger” zu gestalten. Dazu kann links jetzt schon einige Buttons sehen, welche nach und nach mit Inhalten gefüllt werden. Als schon mehrfach als computer-slowhand-geoutetes Wesen, kann das bei mir etwas dauern. Aber ich bleibe dran. Und auch Rückblicke und Ausblicke werden wieder folgen.

Charlie Mariano

Habe heute erfahren, das Charlie Mariano mit 85 Jahren gestorben ist.  matucana3.jpg  Ein wunderbarer, vielfältiger Musiker mit einer gelebten eigenen Stimme und ein feiner, bescheidener Mensch mit einem guten Sinn für Humor (Charlies Antwort auf meine Erwähnung des Akkordes “F sharp major seven nine, sharp eleven” als Improvisationgrundlage: “that’s a long one!”). Ich hatte bei einigen Aufnahmen und einer Reihe von Konzerten die fantastische Gelegenheit, mit ihm zu spielen. Schon das Stimmen des Instruments war bei Charlie pure Musik. Weise, aber niemals alt, hatte er große Freude auch mit jungen Musikern zu arbeiten. Er liebte musikalische Herausforderungen und konnte auch in ungewohnter Umgebung seine Identität einbringen. Bei aller freundlicher Gelassenheit wusste er musikalisch genau, was er wollte und zögerte bisweilen nicht, bestimmte Klangvorstellungen nachdrücklich ein zu fordern. Mit Charlie verbinde ich auch eine bestimmte Haltung zur Musik, die stark mit der Suche nach eigenen Wegen verbunden ist. Gepaart mit einem Sound, der immer in Verbindung zu der großen Tradition des Jazz stand. Charlie Mariano hat viel an feinstem Klang hinterlassen und doch ist es traurig, ihn nicht mehr in dieser Welt spielend zu erleben. Aber vielleicht braucht Mingus in der größten aller Jazzbands doch wieder Charlies “tears of sound”.

Diese Woche…

….spielen wir am Dienstagabend mit Lemke-Nendza-Hillmann und unserem ungarischen Gast Zoltan Lantos auf den Hildener Jazztagen, am Mittwoch mit der neuen Formation “Anne Hartkamp Quintet” (Claudius Valk, Thomas Rückert, Oliver Rehmann) im Loft und Samstag Nacht mit dem Philipp van Endert Trio auf dem Festival in Den Haag. Donnerstag und Freitag wird dann noch die erste CD von Frau Hartkamps Jazzband aufgenommen.  Diese ist übrigens auch auf dem Foto unseres Standes auf der Jazzahead zu sehen. Genau wie Mathias Goebel, welcher den Stand bestens betreut hatte.jazzsick-at-jazzahead.jpg 

Kilometerfresser…

Die Fahrt zur Jazzahead zwecks Standaufbau begann mit einem echten faux pas. Tagelang hatte ich die Logistik mit zwei gepackten Autos und deren Übergaben genau geplant und war mir sicher, das ich Donnerstag einfach nur noch los fahren muss. In Köln beim Kollegen Lemke angekommen, stelle ich fest, das ich eine Kleinigkeit vergessen habe: Meinen KONTRABASS. Zurück in die Eifel und schon eine Stunde im Zeitplan hinten dran. Ansonsten hat alles gut geklappt. Das Konzert mit Lemke-Nendza-Hillmann in Schwäbisch-Gmünd war sehr, sehr schön. Tolles Publikum, guter Veranstalter. prediger.jpg Und die Band um Jim Black, Marc Ducret und Hank Roberts, welche am selben Abend feinste Musik aufführten, waren auch sehr nett und hatten große Freude an dem von meiner Tante mitgebrachten Käsekuchen. Es geht nichts über schwäbische Soulfood. (Mehr L-N-H gibt es übrigens auf den Hildener Jazztagen und im DLF) Zurück in Bremen spielten wir mit A.tronic im Schlachthof unser Konzert. A.tronic ist im Moment eine spannende Angelegenheit, da mir immer noch nicht ganz klar ist, wie wir die Dichte und Kompaktheit der letzten CD auf die Bühne bringen sollen und ob das in einem jazzigen Umfeld funktioniert. Und so bin ich froh, das wir dieses Programm vor großer Kulisse präsentieren durften. Fazit: Vieles hat gut geklappt, manches sehe ich klarer und an einigen Punkten muss noch gefeilt werden. Nach dem sonntäglichen Chill-out am Jazzsickstand ginge es dann nach Braunschweig, um ein feines Konzert mit Rupert Stamm und Angelika Niescier zu spielen. Nach zwei Tagen kompakter Festival-Sets war es schön, mal wieder etwas ausschweifender spielen zu können. Allerdings wurde die Rückfahrt erheblich durch die Tatsache erschwert, das sich mein Fahrerseitenfenster nicht mehr schliessen lies und die angebrachte Plane (Dank an des Team der Buchhandlung Graff) heftigste Geräusche machte. In etwa so wie eine Flak. Und ab Remscheid dann Gewitter und die bange Frage: Funktioniert der faradaysche Käfig auch bei quasi offenem Fenster?!?

Abschied…

blog-thing.gif  Mein neuer Blogthing-Text ist on-line. Diesmal geht es um den Abschied von meinem Flügel.