Im Moment sind meine news eher bei facebook als hier. Das wird sich aber irgendwann wieder ändern.
http://www.facebook.com/andre.nendza

 

17.07.2014
Endlich mal Zeit ...
um einen Rückblick auf die vergangenen und einen Ausblick auf die kommenden Wochen zu wagen.
Ich fange ganz aktuell an. Gestern hatten wir mit A.tronic einen intensive und doch entspannte Fotosession mit dem wunderbaren Thomas Krüsselmann in der LAGA Zülpich. (Keine Angst: Es wird nicht blumig) Es entstand das Fotomaterial für das Cover des nun schon bald ein Jahr lang wachsenden Albums "Tangibles". Zuvor wurde Anfang Juli die Musik fertig gemischt und wartet nun auf Masterung. Wir befinden uns vermeintlich auf der Zielgerade. Offiziell wird das Album aber erst in 2015 erscheinen. Dank guter Ernährung und Sport im Schnell-Durchlauf sehe ich auf den Fotos hoffentlich wieder einigermaßen erholt von unserer jährlichen "Jazzemble-Intensivstation" aus.
Unser Workshop ging mit der traditionell sehr langen Abschlussnacht am vergangen Sonntag zu Ende und war wieder eine irrsinnige Erfahrung. Dieses Jahr hatten wir 10jähriges Jubiläum und ich nutze die Gelegenheit, mich bei meinen tollen Kollegen und guten Freunden Angelika Niescier, Anne Hartkamp, Christoph Hillmann und Philipp van Endert vom Dozententeam und Basti Heinen von der Ein-Mann-Orga-AG für unsere gelassener, aber nie langweilig werdende Zusammenarbeit zu bedanken. Family ties !!! Ein stiller Gruß geht auch an unserer verstorbenen Mitstreiter Heinz-Peter Timmer, der Remscheid erst gangbar gemacht hat. Und an Thomas Heberer, der in diesem Jahr als Gastdozent den Kurs immens bereicherte. Doch zu allererst ein großer, großer Dank an die Teilnehmer, die sich auf diesen Kurs zum ersten mal oder immer wieder einlassen. Ohne Euch wäre das alles: NIX !!!

Das Foto zeigt die noch nicht abgereiste und die nicht mehr schlafenden Teilgruppe der Teilnehmer und Dozenten.

Ein anderes besonderes Erlebnis war die Eröffnung und die Einweihung der neuen Halle des "Moers Festivals" an Pfingsten mit Sebastian Gramss "Bassmasse".
Mit 44 Bassisten auf einer Bühne spielten wir ein im Verhältnis zur Premiere auf der Kölner Musiknacht 2012 deutlich verfeinertes Werk und hatten mit Dieter Manderscheid, Mark Dresser und Sebastian selbst sehr inspirierende Solisten auf der Bühne. Zusammengehalten wurde das ganze durch sehr gezieltes Dirigat von Rodrigo Lopez Klingenfuß.




c/o Jazzmasterphoto

Konzerte der Bassmasse sind für mich immer mit Doppelbuchungen verbunden. Denn direkt nach dem Konzert ging es weiter zur Düsseldorfer "Jazz Rally", wo ich mit Mathias Haus im "Kommödchen" einen mitternächtliches Konzert geben durfte. Vor 10 Jahren hatten wir mit dem Projekt "Haus" am selben Ort und bei der selben Gelegenheit Premiere und nach diversen Besetzungswechseln wird im Sommer nun der erste Tonträger der Formation entstehen. Und das freut mich sehr, denn diese wunderbaren Kompositionen müssen dokumentiert werden. Zudem war es mal wieder ein schönes Wiedersehen mit Ali Haurand, der wieder einiges aus seinem bewegten Leben zu erzählen hatte. Oral-Jazz-History at its best!

Auch mit meiner beständigsten eigenen Formation "Tria Lingvo" war im Nachklang des "Neuen deutschen Jazzpreis" einiges los. Schöne Konzerte im Süden, ein Konzert im Berliner Reichstag und zwei Konzerte, bei denen der indische Trommelheld Ramesh Shotham unseren etatmäßigen Drummer Christoph Hillmann vertrat, bleiben nachhaltig in Erinnerung. Und es geht mit diesem Trio immer weiter....Leverkusener Jazztage, Akut Festival Aachen und Enjoy Jazz im Herbst und einige Tourblöcke in 2015.




Dann erschien die vierte CD des Philipp van Endert Trios unter dem Titel "Presence". Sie bekommt sehr schöne Besprechungen und Features, welche sich alle unter dem Begriff "gereiftes Trio" zusammenfassen lassen. Und das ist es...


c/o Thomas Krüsselmann

An Ostern gab es in der Jazzhausschule, Köln den Workshop "Composers Lab", bei dem junge Komponisten und Spieler verschiedene eigene Kompositionen erarbeiten. Hans Lüdeman war als Gastdozent dieses Jahr mein Partner und die Zusammenarbeit sehr inspirierend. Zumal Hans auch als Pianist in verschiedenen Ensembles mitwirkte. Wird im nächsten Jahr mit neuem Gastdozenten fortgeführt. Die verschiedenen miteinander verwobenen Bereiche "Vorstudium Jazz", "Teenjazz", "Musiklabor" und "Composers lab" der Jazzhausschule fassen immer besser ineinander. Und jetzt gibt es auch noch "Youngster Jazz" für die ganz jungen Musiker...

Ausblick: In der zweiten Jahreshälfte wird es u. a. Konzerte geben mit Monika Herzig & Manuel Fischer-Dieskau, mit dem Axel Fischbacher Quintet, natürlich mit dem PVE-Trio, mit INEZ (hier erscheint auch ein Tonträger), einem Projekt von Stefan Bauer und Ansgar Striepens, Die Bassmasse spielt auf "enjoy jazz" in Mannheim als eine Art Bassmasse-light mit "nur" 13 Bassisten. Dann gibt es - längst überfällig - ein Wiedersehen des Olaf Kübler Quartetts!!! Freu mich auf bestes "Storytelling" (oder wie er sagt "Story Teller" ) des Alt-Meisters. Anne Hartkamp Quartett und Stefan Heidtmann & Friends werden wohl Tonträger veröffentlichen. Die ersten Eindrücke sind schon sehr schön. Und die Pädagogik: Ich unterrichte wieder in Hilden auf dem Crossover-Workshop und im August startet präzise wie ein Uhrwerk das "Vorstudium Jazz".
Alle diese Dinge kann man genauer nachlesen unter "Termine" oder auch mal auf "facebook".



21.03.2014
"Tria Lingvo"
hat im Finale des "Neuen deutschen Jazzpreis" den ersten Platz belegt. Und dass bei Stimmengleichheit mit den wunderbaren Kollegen Claudius Valk / Sebastian Sternal.
(Interessanterweise war dann fast die Besetzung des letzten Konzertes meines Rooms-Quintetts - hier hat Sebastian Sternal den eigentlichen Pianisten Hendrik Soll vertreten - auf der Bühne. Wenn Johannes Lemke jetzt noch Trompete lernt...) Wir freuen uns sehr und teilen das Preisgeld. Aber vielleicht tauchen ja noch Restbestände der Hoeneß-Millionen auf, um die Summe aufzustocken. Insgesamt waren die Tage in Mannheim eine tolle Erfahrung und unabhängig vom Preis ein sehr schönes Festival.






Fotos: Manfred-Rinderspacher


Hier ein kurzer TV-Bericht. Ich habe allerdings bei der Aufzeichnung nur albernen Schwachsinn geredet, so dass ich konsequenterweise rausgeschnitten wurde. Post-Auftritts-Euphorie.
artmetropol.tv/videos/beitraege/2014/neuer-deutscher-jazzpreis-2014.html

05.02.2014

Ein sehr verspätetes Frohes Neues Jahr!
Und jetzt gleich ein paar Infos zu dem "Was wird...".
Zunächst: Tria Lingvo ist im Finale des "Neuen Deutschen Jazzpreis 2014" in Mannheim. Diese Würdigung durch die Jury und den Kurator Tomas Stanko passt ganz wunderbar zu unserem 10jährigem Bandjubiläum und wir freuen uns sehr auf die Veranstaltung am 14./15. März. Dort wird dann das Publikum entscheiden.


www.ig-jazz.de/neuer-deutscher-jazzpreis/aktuell/

Dann wird das Anne Hartkamp Quartett mit den Aufnahmen zu unserem neuen Tonträger beginnen. Die Premiere im Januar im gut gefüllten Loft in Köln war schon sehr schön und wir haben viel feines neues Material in Vorbereitung.


foto gerhard richter

Die Arbeiten an meiner poppigen A.tronic-CD gehen langsam voran. Die Aufnahmen wurden mit einer fünftägigen Vocal-Session mit unserer Sängerin Franziska Loos beendet und Toningenieur Christian Heck sitzt nun mit großer Liebe zum Detail an der Mischung. Freue mich dann sehr über immer wieder mal eintreffende Mixe. Erscheinen wird die CD vermutlich Ende des Jahres.



Zuvor wird auf jeden Fall die neue CD des "Philipp van Endert Trio" fertig, denn es gibt eine CD-Realease Konzert am 14.5.2014 in der Alten Post in Neuss.
Auch von dem Mathias Haus Projekt "HAUS" wird im Sommer der längst überfällige Tonträger entstehen.
Und: Die Bassmasse von Sebastian Gramss wird wieder spielen! Wann, wie und wo ist noch geheim. Demnächst mehr.

Dann noch zum "was war...":
Die Reise in die USA nach Indianapolis war großartig. Hier werde ich im Frühjahr einen etwas umfangreicheren Reisebericht schreiben.
Der aus der Indianapolis-Aktion entstandene Kontakt zu der Pianistin Monika Herzig führte mich dann im Dezember nach Rom. Gemeinsam mit Monika, der Sängerin Heather Ramsey und dem Drummer Dieter Schuhmacher spielten wir ein schönes Konzert für die Organisation "Donne in Musica". Und die Temperaturen waren fast spätsommerlich.

An der Design-Hochschule in Köln konnte ich im Herbst das Projekt "How to build a Band" mitbetreuen. Es war fantastisch zu sehen, wie im Prinzip Nichtmusiker zunächst ihre Instrumente selber bauten und dann nach und nach Stücke komponierten, ein komplettes Band-Image entwickelten und dann eine wirklich gelungene Abschlusspräsentation in Form eines Konzertes auf die Beine stellten.

Dann hatte ich zu Jahresbeginn erstmals beim Vocal-Jazz-Workshop in Hilden das Vergnügen, 35 Vokalisten spielerisch zu unterstützen. Ich diente in der Begleitband und fand es besonders interessant, die Methoden der vier Gesangs-Dozenten Manfred Billmann, Inga Lühning, Anne Hartkamp und Elisabeth Lohninger zu beobachten. Das ca. dreistündige Abschlusskonzert war dann eine Herkules-Aufgabe, die im Trio mit Walter Fischbacher und Ulf Stricker größten Spaß gemacht hat. Und ich konnte feststellen, dass das i-real-book - Stichwort schnelles transponieren - in der Zusammenarbeit mit Sangeskünstlern doch hilfreich ist...

Sehr schön war auch das musikalische Wiedersehen mit dem Pianisten Stefan Heidtmann. Nachdem wir in den 90ger Jahren sehr viele Dinge - so auch mit dem Stefan Heidtmann Quartett meine erste Beteiligung an einer CD-Aufnahme überhaupt - ausheckten, war dann knapp 13 Jahre tonale Sendepause. Jetzt gab es bei einem Festival in Bergneustadt eine Art Vorpremiere für ein neues Projekt, welches sich zwischen loungig-poppigen Beats und Jazz bewegt. Mit dabei sind noch Oskar Kliewe an der Trompete und Martell Beigang als Drummer. Im Frühjahr wird die Sängerin Sandra Klinkhammer noch hinzu stoßen.



Konzerte u.a. mit Tria Lingvo auf der Dellbrücker Jazzmeile und in Schwäbisch Gmünd, mit Axel Fischbacher und mit "HAUS" auf einem wunderbaren Vibraphon-Festival in Fürth waren weitere feine Highlights.


Und ich hatte 25jähriges Abiturtreffen, welches ein ganz besonderer Abend war und mir zwei alte Freunde wieder näher gebracht hat.




30.9.13

Fast schon auf dem Weg nach Indianapolis...
Vom 1.10.13 bis zum 8.10.13 werde ich als Vertreter der „Offenen Jazzhaus Schule, Köln“ mit vier Teilnehmern des Programmes „Vorstudium Jazz“ in die Hauptstadt des Bundesstaates Indiana reisen.



Die Musiker werden eine Reihe von Konzerten (u.a. in der „Indiana State Library“ und der „Indianapolis public library“) geben und zudem mit Monika Herzig von der Indiana University zusammenarbeiten. Außdem ist ein Treffen mit der Jazz-Pädagogik-Legende David Baker in Bloomington geplant. Ferner wird die Gruppe beim „Light of the World Christian Church's Sunday service“ musikalisch mitwirken. Begleitet wird die Gruppe von Hartwig Prüssmann, dem Vorsitzenden der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, Köln.
Der Hintergrund: Das Indianapolis-Köln Städtepartnerschafts-Komitee feiert 25jähriges Jubiläum.
Neben der Stadt Köln und dem "Freundeskreis Köln-Indianapolis" ist an diesem Programm auch die Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Köln e.V. maßgeblich beteiligt. Zudem wurde die Reise von der Fricke-Stiftung unterstützt. Und ab dem dritten Oktober trifft dann eine weitere Delegation aus Köln in Indianapolis ein. Diese besteht aus der Bürgermeisterin Angela Spizig, Volkmar Schultz ( Vorsitzender des Freundeskreis Köln-Indianapolis), Lydia Kluetsch vom Büro für „Internationale Angelegenheiten“ der Stadt Köln und Claudia Burger, Witwe des Oberbürgermeisters Norbert Burger, welcher das erste Städtepartnerschaftsabkommen dem Bürgermeister von Indianapolis, Bill Hudnut, 1988 unterzeichnete.

Das wird also eine intensive Woche mit vielen spannenden Begegnungen.
Und wenn ich wieder zurück bin, werde ich auch bald ( ein relativer Begriff) einen Rückblick respektive Ausblick auf weitere musikalische Erlebnisse schreiben...




20.7.2013

Schon wieder ein Jahr rum ...
und ich befinde mich mitten in der Vorbereitung zum neunten Sommerkurs "jazzemble" in der Akademie Remscheid. Das wird sicher wieder eine intensive Woche und die startet am kommenden Montag. An diesem Tag ist Abends um 20 Uhr unser traditionelles Dozentenkonzert, bei dem auch Nicht-Kursteilnehmer gerne gesehen sind. Die Besetzung ist neben dem bewährten Team Niescier-Hartkamp-Van Endert-Hillmann-Nendza um den wunderbaren Pianisten Sebastian Sternal erweitert.

Was war sonst noch los?
Im April hatte ich das große Vergnügen, an der KISD (Kölner Internationale Schule für Design) einen Workshop zum Thema "Musik hören" zu geben. Die Arbeitsergebnisse der Studenten waren sehr überraschend und ich freue mich, das ich im Herbst wieder etwas an dieser Institution machen darf. Es ist ziemlich interessant, zum größten Teil Nicht-Musiker mit Musik zu konfrontieren und hierbei Schnittmengen in die Welt des Design zu suchen
.



Dann ging es zu einer Recording-Session nach Dresden mit der wunderbaren Sängerin Inez Schäfer. Inez war vor einigen Jahren im "Vorstudium Jazz" und hat sich, wie vermutet, zu einer kreativen und eigenständigen Künstlerin entwickelt. Die Besetzung mit Inez, Demian Kappenstein am Schlagzeug, Christian Papst am Klavier, Matthias Kurth an der Gitarre und mir am Bass hat gleich gut funktioniert. Meine geschätzte Freundin und Kollegin Céline Rudolph hat das Ganze mit Übersicht produziert, so das mir die Rolle des "Elder statesman" erspart blieb. Bin gespannt auf das fertige Produkt.




Besonders gefreut habe ich mich über eine schönes Feature von Monika Mengel über mich in der WDR5 Sendung "Neugier genügt".



Dieses Portrait war nicht für ein Jazz-Fachpublikum ausgelegt und ich finde es zunehmend ganz wunderbar, wenn es gelingt, Grenzen zu überschreiten. So hört neben der Musik auch Eindrücke meines Unterrichtens, die ersten Klavierversuche meiner Tochter und springende Tischtennisbälle. Nachhören kann man das hier

Zwischendrin gab es kleine Konzertreisen mit "Berlansky" und unserem Trio "Tria Lingvo". Letzteres hat es sich nicht nehmen lassen, nach dem Konzert im Wuppertaler "Der Ort" schnell nach Köln zu fahren, um anlässlich des 80sten Geburtstag unseres Freundes Mattes Bell - seines Zeichens legendärer Jazz-Fanatiker - ein kleines Ständchen (mit Laia Genc als Gast an der Melodika) zu spielen.
Dann gab es im Loft ein spontanes Konzert mit der Pianistin Monika Herzig und Ihrem Mann Peter Kienle an der Gitarre. An den Drums war Oliver Rehmann dabei. Monika ist unser Ansprechpartner beim Städteaustausch Indianapolis-Köln. Hier werde ich im Oktober mit einer Band der "Offenen Jazzhaus Schule" in die USA reisen und dort Konzerte sowohl mit der Jazzhaus-Band als auch mit Monika Herzig geben. Außerdem ist eine Masterclass geplant. Monika unterrichtet an der legendären Indiana-University, an der David Baker prägend ist. Mit ihm ist auch ein Treffen und Workshop angedacht.
Es ist übrigens ein spannender Zufall, das ich mit Monika vor 26 Jahren bei meinem allerersten Jazz-Workshop in der Akademie Remscheid bei Jasper van´t Hof in einer Combo gespielt habe. Der Satz "Man sieht sich im Leben immer zweimal" findet hier wieder mal Bestätigung.
Im Juni gab es eine kleine Tour mit "Brets frets". Dieses Multi-Gitarren-Ensemble um den Berklee-College Dozenten Bret Wilmot spielt alle paar Jahre mal die wunderbaren Arrangements des Meisters. Dieses Mal waren es mit Bret, Philipp van Endert und Christian Röver "nur" drei Gitarristen, die von Kurt Billker und mir rhythmustechnisch unterstütz wurden, an Bord.




Entschuldigt gefehlt hat der Kollege Markus Segschneider, der wohl schon für die Aufnahmen mit A.tronic im Sommer üben muss :-)
Mit meiner Pop-Band werden wir im August 12 Titel aufnehmen. Nachdem wir unlängst noch mal zwei kleine Testkonzerte gespielt hatten, freue ich mich sehr auf die Arbeit mit diesem Projekt, welches für mein Tun eine interessante Mischung aus "Neuland" und "Back to the roots" darstellt. Es wird übrigens - nach Stand der Dinge - mein erstes reines E-Bass-Album.
Hier noch etwas aus der Presse:





20.3.2013

War viel los ...
in letzter Zeit und somit ist mal wieder ein Rückblick fällig.
Der kleine Tourblock mit der neuen A.tronic-Besetzung war eine große Freude.
Das Spielen an unterschiedlichsten Orte von Club bis Konzertsaal hat gezeigt, das auch die neue, poppige Version überall zu funktionieren scheint.
Das ausverkaufte Konzert in der "Alten Post" in Neuss war dabei krönender Abschluss und wurde auch in Ton und Bild mitgeschnitten.
Erste Eindrücke hiervon hoffentlich bald.
Barbara Steingiesser schrieb zu diesem Konzert in der NGZ:"...Hartkamps passgenaue Lyrics bilden auch das Verbindungsglied zu "A.Tronic", einer Band des Bassisten André Nendza.Nendza, der mit der Popmusik der 1980er Jahre aufwuchs, kehrt in der Band nun zu diesen Wurzeln zurück, mit eingängigen Melodien und dem dynamischen Wechsel zwischen Strophe und druckvollem Refrain. Was "A.Tronic" dabei aus der Menge heraushebt, sind die rhythmische Finesse und harmonische Komplexität der Songs, die zum Teil von literarischen Texten inspiriert wurden. Möglich wird das alles erst durch die Besetzung mit hervorragenden Jazzmusikern. Neben Nendza selbst spielen Andreas Wahl (Gitarre), Markus Segschneider (Gitarre und Pedal Steel) sowie Ulf Stricker (Drums). Erst vor einigen Wochen hinzugekommen ist die Sängerin Franziska Loos, die kürzlich bei André Nendza ihr Vorstudium Jazz absolviert hat und nun in Osnabrück Gesang studiert. Ein vielversprechendes Talent!"
Außerdem erschien noch folgender Artikel zum Konzert in Rheinberg

Dank auch an die Musiker des Projektes, welche enorm viel Probe,- und Übezeit in die Musik gesteckt haben.
Ich freue mich auf weitere Konzerte. Und die Aufnahmen des ersten Tonträgers in dieser Besetzung sind auch nicht weit.

Foto: Barbara Steingiesser



Nach der mittlerweile kompakten Musik von "A.tronic" in die verspielte Welt von "Tria Lingvo" einzusteigen, ist ein heftiger Schnitt.
Aber an so schönen Orten wie dem TIF in Kassel kann das nur gelingen. Das fand auch die Presse.
Auf unserer Tour Kassel-Frechen-Ulm-Bayreuth hatten wir wieder mal den wunderbaren Musiker und Menschen Mark Bassey aus England an der Posaune mit dabei. Ein großes Vergnügen - trotz eines heftigen Magenvirus, welcher mich mitten im Konzert in Frechen erwischte. In Ulm war meine Familie bestens vertreten und Mark Bassey konnte feststellen, das er - obwohl er durchaus gut mit der deutschen Sprache umgehen kann - das Schwäbisch meiner Oma mehr nachfühlen als verstehen konnte.

Foto: Thomas Kepper


....

Wiederum ein ganz andere Welt ist die Musik des "Philipp van Endert Trio".
Zunächst hatten wir einen herrlichen Auftritt beim Jazzfestival in Ankara. Ein sehr gut besuchtes Konzert mit aufmerksamen Publikum, das hinterher noch sämtliche mitgebrachte CDs kauft: So soll es sein. Betreut wurden wir aufs vortrefflichste vom dortigen Team des Goethe-Instituts. Und kulinarisch war das Ganze auch noch ein Erlebnis. Zudem habe ich neue Schuhe und einen Anzug gekauft. Und war im türkischen Bad.



Mitte März ging es dann mit PVE zu einer interessanten Mischung aus Konzertreise und Studioaufnahmen.
Nach einer elfstündigen Fahrt durch Schnee und Eis kamen wir gerade rechtzeitig zum Konzert in Hagenberg, Österreich an und mit dem wunderbaren Trompeter Lorenz Raab ein schönes Konzert zu geben.
Am nächsten Tag dann Aufnahmen im dortigen Studio von Peter Guschelbauer. Live in einem Raum und diesmal als pures Trio-Vergnügen. Dann ab in die Schweiz (nur neun Stunden Fahrt) zu einem Konzert in Olten. Hier entstand dieses zweideutige Foto:

Und dann eine gemütliche Fahrt von zwei Stunden zu den Freunden vom Jazzclub-Villingen. Dieter Dorer hat mir dann auch ein Foto eines Bildes des Künstlers Ulrich Schanz geschickt, welcher von meiner - damals noch deutlich rundlicheren Körperform - inspiriert wurde.

Bild: Ulrich Schanz


Nach dem Konzert ging es dann noch einen Tag in das dortige legendäre MPS-Studio. Auch hier im Trio und Netz ohne doppelten Boden. Ich musste leider zwischendrin immer mal wieder im Platten-Archiv des Studios verschwinden, um alte MPS-Schätze zu heben.



10.2.2013
Nach Karneval ...
startet die Premiere der neuen A.Tronic Besetzung, auf die ich ja schon mehrfach in diesem Blog hingewiesen habe.Die Konzerte:15.02.2013 im topos, Leverkusen
www.jazz-lev.de16.02.2013 in der Alten Kellnerei, Innenwall 104, 47495 Rheinberg17.02.2013 im Loft, Köln
www.loftkoeln.de18.02.2013 in der Alten Post, Neuss
www.blueingreen-neuss.deLetzteres ist ein Doppelkonzert mit den wunderbaren Kollegen Anne Hartkamp und Philipp van Endert, die ein feines Duo namens "Magnolia" betreiben. Anne Hartkamp hat übrigens, neben Ula Martyn-Ellis und Heiko Wätjen, eine Menge Texte der Songs im A.Tronic-Programm geschrieben. Es würde mich sehr freuen, wenn zahlreiche Zuschauer den Weg zu einem der genannten Orte finden.
Denn mit Publikum ist ja immer schöner als ohne!

04.01.2013

Frohes Neues!!!Es bleibt ja im Kern die jährliche Erkenntnis, dass die Jahresendzeit-Tage doch nicht so erholsam sind, wie gehofft.Einfach zu viel Kekse. Aber Fussball und Hometrainer bringen das Energielevel wieder schön nach oben.Und der Ausblick auf viele neue musikalische und pädagogische Abenteuer tut ein übriges.Es gab eine weitere Probe mit A.tronic, bei der auch das erste Foto der neuen Besetzung entstand.



Dann habe ich noch meinen ersten eigenen Text seit knapp 30 Jahren geschrieben.Der mußte von zwei "Native Speakern" (Dank an Astrid Krüger & Ula Martyn-Ellis) noch etwas - und teilweise etwas mehr - zurecht geklopft werden.Aber mir hat es Spaß gemacht und der dazugehörige Song ist natürlich wieder ein Welthit.

Wie bereits angekündigt, habe ich mir einen neuen Amp gekauft.Die Wahl fiel auf den Barabass (Combo plus Zusatzbox) aus dem Hause "Maruszczyk".Adrian Maruszczyk hat mit Public-Peace eine sehr schöne Basswelt in Aldenhoven geschaffen und ich bin immer sehr an dem direkten Kontakt zum Erfinder interessiert.



Sehr gefreut hat mich, dass Klaus Hübner mit Tria Lingvo ein schönes Interview für das kommende Jazzpodium gemacht hat.Und dass die Gruppe in dem jährlichen Jahresrückblick "Das war 2012" der Jazzthetik von Henry Altmann sehr positiv in der Rubrik "Aus aller Welt" mit den Worten " - Aus D, von allem, von überall her" erwähnt wird. Überhaupt ist ja Zeit für Rückblicke und für mich war 2012 ein recht positives Jahr.Ein Höhepunkt war sicher die Verleihung des Echos als Bassist des Jahres für unser Album "rooms restored" und die damit verbundene Resonanz über die Grenzen des inneren Jazz-Zirkels hinaus. Sicherlich kann man an der Veranstaltung manches durchaus zurecht kritisieren, aber ich habe mich entschlossen, dass Ganze einfach zu geniessen und die positiven Effekte zu nutzen. Natürlich glaube ich nicht, dass ich der beste Bassist in Deutschland bin. Aber als Würdigung meines beständigen, vielfältigen Tuns nehme ich den Preis gern an. Und mache einfach weiter. Ansonsten waren die Aufnahmen im Sendesaal des DLF mit Tria Lingvo, dass Aufgehen in der "Bassmasse" bei der Kölner Musiknacht, die -  leider zu seltenen - Konzerte mit meinem Quintett, sowie die Teilnahme am grandios erfolgreichen Winterjazz im Januar weitere Höhepunkte.Pädagogisch sticht besonders die deutsch-polnische Zusammenarbeit im "Composers Lab" und die Betreuung zweier sehr erfolgreicher Ensembles bei "Jugend jazzt..." hervor. Aber eigentlich ist die beständige Arbeit an unterschiedlichsten, auch vermeintlich kleinen Dingen, der eigentliche Höhepunkt.Leider hat so ein Rückblick auch meist mit traurigen Ereignissen zu tun.Und so möchte ich hier noch mal an den leider im Spätsommer verstorbenen, feinen Kollegen Heinz-Peter Timmer erinnern.H-P hat ganz nachhaltig dafür gesorgt, dass unser jährlicher Sommerkurs "jazzemble" zu dem wurde, was es jetzt ist. Er hat seine besondere Rolle als - von der Klassik kommender - spätberufener Jazzpädagoge innerhalb des Teams auf die ihm eigene Art mit großer Kraft und Liebe zur Musik ausgefüllt. Und er konnte das an Egos nicht arme Dozententeam gut auf Kurs halten.
Beim Hören seiner sehr gelungenen Solo-CD "In between" kommt mir immer wieder der Gedanke, dass man ihm ein paar mal öfter hätte sagen können: "Junge, Du spielst ganz vortrefflich Gitarre!".

14.12.12

Morgen ...
noch mein - voraussichtlich - letztes Konzert in 2012. Und zwar mit Anne Hartkamp und Ihrem feinen Quartett in Mainz.Dann werde ich im Rest-Dezember noch ein wenig mit den Kollegen am Programm von A.tronic arbeiten.Die Besetzung wird, neben mir am Bass (und hier auch: E-Bass) aus zwei Gitarren (Andreas Wahl&Markus Segschneider) und Drums (Ulf Stricker) bestehen. Den Gesang wird Franziska Loos übernehmen. Franziska hat im vergangenen Jahr an dem von mir geleitenden "Vorstudium Jazz" teilgenommen und studiert jetzt in Osnabrück Gesang. Ihre Interpretation meines Stückes "15" (mit einem wunderbaren Text von Anne Hartkamp) beim Sommerworkshop in Remscheid hat mich nachhaltig beeindruckt, so dass ich mich bei der Besetzung der vakant gewordenen Stelle der Sängerin - auf meine Intuition vertrauend und bei einigen Kollegen rückversichernd - dazu entschieden habe, Sie zu fragen. Sie ist sicherlich der "Rookie" im Ensemble, aber die erste Probe war sehr viel versprechend und Franziska wird sicher schnell in die Rolle als Frontfrau rein wachsen. 
Franziska war ein junges Talent und läuft jetzt unter dem Titel "Junge Kollegin", aber es gibt - schon wieder - noch jüngere Talente.Vier (Henning Lehmann, Gitarre - Ferdi Schwarz - Trompete - Jakob Görris - Drums - Luka Müller - Bass) davon haben als - von mir betreute - Band "Dschi-el-em-es" im Rahmen meiner Arbeit für die Jazzhausschule, Köln den ersten Preis bei "Jugend jazzt NRW " gewonnen und sind als einziges Ensemble zur Bundesbegegnung weiter geleitet worden. Jakob - mein kleiner, junger Wundertrommlerfreund - hat zudem den Preis als bester Solist gewonnen. Was schön ist. Aber wichtiger ist die Bandleistung!!!Außerdem hat ein zweites von mir betreutes Trio (Ramon Baumgarten, Gitarre - Thimo Dreesbach, Bass - Mike Jansen, Drums) einen sehr hoch gewerteten zweiten Platz belegt. Was mich besonders freut, weil die Drei viel der Arbeit am Programm selbst geregelt haben und dabei einen gut zu Ihnen passenden Bandsound entwickeln konnten. Es ist geplant, das die Arbeit mit den Ensembles weiter geht.Nächste Woche werde ich dann endlich konkret nach einer neuen Bassamp-Lösung Ausschau halten. Mein Walter-Woods wird langsam altersschwach und hat immer wieder mal Macken. Was nach geschätzten knapp dreissig Jahren im Einsatz (davon 15 mit mir) nicht ausbleibt. Er hat ja immerhin den Sturz aus dem - nicht richtig geschlossenen - Kofferraum meines Autos bei voller Fahrt überlebt. Werde von den Ergebnissen meiner Suche berichten. 



Erstes Foto am neuen E-Bass ... (© Jutta Deichmann)

6.12.12

Einen Tag ...
vor seinem 92sten Geburtstag ist Dave Brubeck am 5.12.12 verstorben.Sein Meisterwerk "time out" war eine meiner ersten Jazz-Platten und ich hatte die große Ehre, 1999 bei den Leverkusener Jazztagen mit der Band "Matucana" für den Meister den Abend zu eröffnen.
Natürlich ist Brubeck innerhalb der Jazzszene nicht unumstritten und dennoch nennen immer wieder Kollegen den Pianisten als frühen Einfluss. Wohl gerade aufgrund seiner Popularität über die
engen Jazzzirkel hinaus.In der "Zeit" ein nicht unproblematischer - siehe Kommentare - Nachruf über Brubeck. Anbei noch ein Foto, entstanden bei meinem Vortrag zum Thema "Jazz-Pianisten" aus der Bücherei Krefeld. Die Bücher in der Ecke rechts lassen vermuten, das Jazzmusiker nicht nur Noten, sondern auch Buchstaben lesen können.



PS: Der Autor des Artikels in der "Zeit" hat den Absatz mit der mangelnden Notenlese-Fähigkeit mittlerweile entfernt. Darüber hinaus gibt Brubeck selbst Auskunft, dass ihm das Spielen nach Gehör leichter fiel als das Erlernen von Musik nach Notenschrift. Letzteres wohl auch wegen einer Sehschwäche. Dennoch konnte und musste Brubeck mit Noten umgehen. Vielleicht war er kein guter "Sight-Reader", aber er war ja auch kein Studio- respektive Orchestermusiker. 

31.10.12

Am Montag habe ich seit Jahren (oder besser: Jahrzehnten) zum ersten mal wieder "richtig" Fussball gespielt. Alles tut weh, aber es macht Spaß!Deshalb mussten die Kollegen gestern beim Konzert mit Axel Fischbachers "New Quintet" schwerstens beim Tragen meiner Anlage helfen.

Das Konzert war sehr schön. Axel versteht es vortrefflich, eine sehr erdige und dennoch offene Art der Improvisation für die Gruppe zu gestalten. Ich freue mich sehr auf die geplanten Aufnahmen im Januar 2013. Übrigens war hier kurzfristig Mirek Pyschny eingesprungen, mit dem ich am Freitag, 2.11.12 beim Projekt "Haus" des Vibraphonisten Mathias Haus im BIS in Möchengladbach spiele. Hier spielen wir wiederum eine ganz andere Art der Musik mit ausgedehnten, feinen Kompositionen des Bandleaders. 
Samstag, 3.11.12 spiele ich dann einen "kommerziellen" Gig in Rostock mit der Sängerin Pia Fridhill, die u.a. ein akustisches ABBA-Programm entwickelt hat. Bei den Proben ist mir wieder klar geworden, wie fantastisch die Kompositionen der Schweden sind. Ausserdem bleibt immer die Erinnerung an meine Jugendliebe Agnetha.
Dann möchte ich noch auf meine Mitwirkung bei einem Workshop, wiederum unter der Leitung von Axel Fischbacher, am 17/18.11 in Hilden hinweisen.Das ganze Konzept basiert darauf, das Profimusiker mit  ambitionierten Amateuren gemeinsam spielen und ein klreines Konzertprogramm entwickeln. Nähere Infos gibt es  über folgende Kontakte: Anmeldungen sind aber aber in jedem fall auch sofort möglich unter:
kruegersastrid@t-online.de oder info@axelfischbacher.com

Sehr gefreut habe ich mich über eine schöne Kritik im Jazzthing zur unserer neue CD von "Tria Lingvo", die ja am 2.11 erscheint.

26.9.12

Am kommenden Samstag, 29.9.12 spielen wir mit Tria Lingvo (aka Lemke Nendza Hillmann) wieder im Atelier "treppauf-treppab" in Heimbach.Das ist ein sehr angenehmer Ort und wird mit großer liebe von Luise und Jürgen Kött-Gärtner betrieben.Nähere Infos mit Wegbeschreibung gibt es hier:http://www.treppauf-treppab.com
Dann noch ein link zu einer Kritik zum Konzert mit meinem Quintett in Gelsenkirchen:http://ruhrjazz.net/reviews/2012/09/nendza/nendza.html
und ein eindrucksvolles Foto der "Bassmasse"

© Jürgen Hoge

19.9.2012

Am Samstag ...
den 22.9.12 gibt es gleich zwei schöne Konzerte.

Zum einen werde ich mit der "Bassmasse" um 17 Uhr die Kölner Musiknacht mit eröffnen. Das Ganze ist ein feines Projekt von Sebastian Gramss, selber wunderbarer Bassist und umtriebiger Musikerfinder,  mit zirka 50 - ja FÜNFZIG - Bassisten. Wir werden das Stück "Schwarm" aufführen und mir kommt die Rolle eines so genannten Satelliten zu. Die erste Probe war schon ein Vergnügen und ich bin sehr gespannt auf unser Tun. Zudem ist mit Barre Philipps ein Meister des "freien" Spiels als Solist mit dabei.

Nähere Infos hier:
http://www.koelner-musiknacht.de/2012/deu/ensemble.php?ensemble=70
Direkt danach reise ich so schnell wie möglich nach Gelsenkirchen um im Consol Theater mit meinem eigenen Quintett spielen zu können. Diesmal haben wir neben der bewährten Besetzung Sebastian Sternal am Piano mit dabei. Organisiert wird das Konzert von der Initiative GEjazzt und da findet man auch alle Infos:

http://www.gejazzt.de/
Für mich zwei denkbar unterschiedliche Musikerlebnisse innerhalb von 5 Stunden...

PS: Habe im Netz noch dieses expressive Foto von mir, aufgenommen von Hans-Joachim Maquet bei der Jazz-ahead 2011, gefunden.

22.8.12

Das "Vorstudium Jazz"...
startet am kommenden Wochenende und ich bin voller Vorfreude auf die neuen Teilnehmer.Das Programm, welches ich bereits seit 1997 leite, hat sich immer besser entwickelt und ist mittlerweile eine kleine Institution geworden, durch die eine Vielzahl von jungen Musikern ihre ersten Schritte ins Musikleben gemacht haben.

Am darauf folgenden Samstag, 1.9.12 organisieren wir hier in meinem Dorf Eiserfey zum zweiten mal unser Kulturfest "Feykultur" und wir haben wieder ein feines Programm in besonderem Ambiente zusammen gestellt. Ich selber spiele mit "Tria Lingvo" um 17 Uhr. Alle Infos hier: www.feykultur.de

Den Sommer habe ich, nach der jährlichen Intensiv-Dosis des Workshops "jazzemble" in der Akademie Remscheid, mit dem schreiben weiterer Stücke für den relaunch meiner Gruppe A.tronic verbracht. Und in diesem Zusammenhang habe ich mir einen wunderbaren Bass der Marke Epiphone gekauft, den ich mit schwarzen Nylon Flatwound-Saiten bespannt habe. Diese Kombination kommt sehr erdig und passt gut als Ergänzung zu meinem Kontrabass. Nachdem der E-Bass also gut 15 Jahre mein Hauptinstrument war und dann für die nächsten 15 Jahre deutlich in den Hintergrund getreten ist, ist er nun - ganz entspannt - eine klangliche Möglichkeit.Der Bass hatte unvorhergesehen bereits seine Live-Premiere bei einem kurzfristig anberaumten Duo-Konzert mit Mathias Haus, da mein Kontrabass sich einer Therapie beim Geigenbauer Balsereit unterziehen musste.

Also, der Spätsommer kommt und die Arbeit verdichtet sich...

20.06.2012

Nachdem die letzten Wochen ...
... in Zeichen unterschiedlichster Konzerte an unterschiedlichsten Orten mit unterschiedlichsten Projekten standen, wird der Focus bis Mitte Juli stärker auf meiner Tätigkeit als Workshop-Dozent stehen.In der kommenden Woche wird dabei im Rahmen meiner Arbeit an der "Offenen Jazzhaus Schule, Köln" unter dem Titel "Composers-Lab" die Zusammenarbeit mit den Freunden vom Musik-Gymnasium in Katowice (Polen) fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei die kreative Umsetzung von Kompositionen vorher ausgewählter Teilnehmer. Das Ganze wird dann auf unserem jährlichen Sommerabschlussfest direkt an und in der Eigelsteintorburg präsentiert.Alle Infos hier: www.jazzhausschule.de

Und dann startet auch schon fast die achte Ausgabe des Workshops "jazzemble" in der Akademie Remscheid.Die Vorfreude ist groß und obwohl wir natürlich routinierter geworden sind, ist das Energielevel der Dozenten und der Teilnehmer immer noch genial weit oben. In diesem Jahr freue ich mich besonders darauf, Ausschnitte der im vergangenen Herbst von Kölns größtem Jazz-Fan Mattes Bell an mich "vermachten" Vinyl-Schallplattensammlung in einer meiner bewährten Plattenküchen-Hörsessions präsentieren zu können. 

Und dann geht in den nächsten Tagen die neue CD von Tria Lingvo (The Artist formerly known as Lemke Nendza Hillmann) insPresswerk. Hier schon mal der Coverentwurf. 



Veröffentlicht wird das Ganze dann im Herbst.

7.6.2012

Erste Eindrücke von der Echo-Verleihung.

Foto: © BVMI/Markus Nass Foto: © BVMI/Markus Nass

Foto: © BVMI/Monique Wüstenhagen


Foto: © BVMI/Monique Wüstenhagen

Foto: © BVMI/Monique Wüstenhagen

1.6.2012

Die neue homepage ist endlich online.

Wir basteln noch an den Feinheiten und werden zeitnah das Ganze auch zum Klingen bringen. Aber der wichtigste Schritt ist getan. Viel Spaß beim Stöbern. Ziel ist es, unter Blog und unter Termine immer möglichst aktuell zu sein.

Deshalb:
Morgen fahre ich zur Echoverleihung nach Dresden, die am 3.6 in der "Gläsernen Manufaktur" statt findet.Werde dort über den roten Teppich schreiten und möglichst preisträgerhaft gucken. Besonders freue ich mich aber, das ich während der Show auch spielen darf. Zum einem im Trio des Pianisten Christian Elsässer.Und dann mit einem Preisträger-Ensemble mit so feinen Kollegen wie Jonas Burgwinkel,
Christian Elsässer, Johannes Enders, Max Frankl, Charlotte Greve,Joo Kraus und Pascal Schumacher. Hier spielen wir ein Stück des mit dem ECHO JAZZ - Lebenswerk prämierten Arrangeurs und Komponisten Claus Ogerman. Bin gespannt!!! Das Ganze ist in Ausschnitten übrigens auch im TV zu begutachten. Und zwar am 7.6.2012, 23:35 Uhr im MDR.

In der kommenden Woche geht es dann ganz real weiter mit Konzerten von Tria Lingvo  (aka Lemke Nendza Hillmann) feat Marc Bassey im Löhrer Hof Hürth  und dem Projekt HAUS des wunderbaren Vibraphonisten Mathias Haus auf den Hildener Jazztagen.

Und dann geht es noch für zwei Konzerte mit dem dem BACH Programm des Pianisten Johannes Schenk nach Österreich.Frei nach dem alten Spruch von Karl Valentin:
"Kunst ist schön, macht aber Arbeit!"

18.4.2012

Ich bekomme…

…einen ECHO JAZZ in der Kategorie “Instrumentalist/in des Jahres national Bass/Bassgitarre”

Das Ganze für die CD “Rooms restored” und so ist es mir ein besonderes Vergnügen, hier nochmals meinen wunderbaren Mitstreitern zu danken. Ohne diese feinen Musiker wäre das Alles nix.Weitere Infos zum Preis gibt es HIER.Und bestellen kann man das Album gut und gerne im Shop unseres Labels.