Archive für Oktober 2008

Willkommen im Schuhgeschäft!

Am kommenden Sonntag spielen Angelika Niescier und ich mit unseren Freunden vom Streichquartett “kaj:kaj” in Moers im Schuhgeschäft “Schuhhaus Seiltgen”,Kirchstraße 8, 47441 Moers. Das Konzert beginnt um 17 Uhr und es wird sicherlich ein Erlebniss, unsere Musik an diesem ungewöhnlichen Ort zu hören.

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Herbstferien

Für ganz kurze Zeit tritt etwas Ruhe ein und ich nutze die Zeit, um über die letzten Wochen zu berichten.
Den August habe ich dazu genutzt, weitere Stücke für A.tronic zu schreiben. Ziel ist es, für 2009 genug Material für unser textorientiertes Programm zusammen zu bekommen. Als Basis habe ich diesmal auch Texte benutzt, die wir vor über 20 Jahren mit unserer ersten Kellerband vertont hatten. Ein sehr weiter Rückgriff und eine interessante Erfahrung der Rekomposition. Wie schon auf unserer CD “Spectacles”, wird Anne Hartkamp diese neuen Werke jetzt Stück für Stück mit neuen Texte veredeln. Wir träumen ja immer noch im Sinne von “Rogers&Hart” oder “Lennon&McCartney” von großem Geldsegen unter dem Logo “Hartkamp&Nendza”….
Ab September ging es dann wieder auf die Bühne.
Zunächst waren da die Konzerte mit dem wunderbaren Saxophonisten Mete Erker in Holland. Das erste Konzert fand im Paradox in Tilburg statt. Sehr schöner Club. An den Drums war Christoph Hillmann mit dabei und wir spielten ein sehr dichtes Set, welches sehr schön zwischen Konkretem und Abstraktem pendelte. Hier eine Kritik in Holländisch, die - glaube ich - ganz gut ist.
Das zweite Konzert fand dann in Nimwegen in einem schönen Theater statt. Hier war Steve Clover der Drummer. Das ganze entwickelte sich mangels Probe - wegen Verkehrsstau - zu einem sehr intensiven Treffen direkt auf der Bühne.
Mit Angelika Niescier und dem Streichquartett kaj:kaj hatten wir ein Konzert in Luxemburg.
Die kleine Gemeinde Echternacht nennt einen unglaublichen Konzertsaal sein Eigen und so waren die Rahmenbedingungen in jeder Hinsicht phantastisch. So kann man wirklich inspiriert spielen. Direkt aus Luxemburg ging es zu einer Studiosession mit Ike Bolik, bei der wir vor allem umarrangierte Popklassiker aufnahmen. Nach der recht virtuosen und aufwendig komponierten Musik von Angelika Niescier und mir, ist es eine wirkliche Umstellung, wieder ganz reduziert und auf den Punkt zu spielen. Ich empfinde das als sehr entspannend.
Mit dem Philipp van Endert Trio spielen wir einmal im Jahr für die Kanzlei “Lowells” in Düsseldorf im Rahmen der Nachwuchspreisverleihung für Künstler der Akademie. Dieses Konzert findet immer auf einer Dachterasse hoch über den Dächern Düsseldorfs statt. Normalerweise ist es im September dort auch immer recht angenehm, doch dieses Jahr waren gefühlte “Minus 10 Grad” dazu angetan, die Gage als “Frier-Pramie” zu sehen.
Musikalisch war es mit unserem Gast Johannes Lemke dennoch sehr schön.
Mit Lemke-Nendza-Hillmann spielten wir dann traditionell unser jährliches Konzert im Haus am Bahndamm in Frechen.
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Ein nettes kleines Theater in familiärer Atmosphäre, in der man sehr gut neue Stücke zur Urauführung bringen kann. Was wir dann auch gleich dreimal gemacht haben. Auch hier gab es eine schöne Kritik.
Zu meinen letzten drei CD´s unter eigenen Namen hat übrigens die Zeitschrift “Bassprofessor” einen Besprechungs-Hat-trick hingelegt. Einfach draufklicken:

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In Oktober spiele ich mit Mathias Haus wieder zwei Konzerte mit seinem Quartett. Mathias hat wieder drei neue Stücke für die Formation geschrieben, die sich als wirkliche Bereicherung für das Programm erwiesen haben. Seine Kompositionen sind recht aufwendig und führen, neben vielfältigen musikalischen Herausforderungen, öfters zu der Frage, wie man 10 Seiten auf einem Notenständer unterbringt. Neu im Quartett ist übrigens der famose Pablo Held. Es ist immer wieder schön, neue Musiker kennen zu lernen und Pablo hat mich auf seinen Aufnahmen umgehauen. Einige myspacige Kostproben

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